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Flunder (Platichthys flesus)

Das Ablaichen erfolgt in 20 - 30 m Tiefe, in der südlichen und südöstlichen Nordsee von Februar bis März. In der Ostsee laicht die Flunder in 40 - 100 m Tiefe, in Zonen mit mindestens 10 0/00 Salzgehalt. Bei geringerem Salzgehalt werden die Eier der Flunder nicht befruchtet oder sie sinken wegen des geringeren Auftriebes auf den Boden, wo sie oftmals wegen Sauerstoffarmut absterben. Die Brutdauer beträgt bei einer Oberflächenwassertemperatur um 10° C fünf - sieben Tage.

Das Wachstum der Fische ist u.a. abhängig von der vorhandenen Nahrung und von der Dichte des Bestandes. Die Nahrung der Flundern besteht aus Würmern, Flohkrebsen, Asseln, Muscheln, Grundeln und Sandaalen. Hauptsächlich die älteren Flundern fressen Weichtiere und kleine Fische. Bei der Nahrungssuche und -aufnahme kann ein 24-Stundenrythmus beobachtet werden. Die größeren Flundern verbringen die meiste Zeit des Tages im Sand vergraben und werden erst nachts aktiv. Zum Fressen wandern sie in seichteres Wasser. 

Die Flunder ist ein beliebter Angelfisch, der auch in den Zuflüssen der Nord- und Ostsee zu fangen ist. Am häufigsten wird er beim Brandungsangeln oder beim Kutterangeln gefangen. Der Fisch wird unter Anglern häufig unterschiedlich bezeichnet. So sind die Fischnamen Struffbutt, Raubutt und Graubutt genauso häufig zu hören wie der eigentliche Name Flunder.

 

Auch bekannt als: Struffbutt, Raubutt, Graubutt
Mindestmaß: 25 cm, z.Zt. aufgehoben
Schonzeit: 01.02. - 30.04., z. Zt. aufgehoben für weibliche Flundern
 
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