![]() Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Planktontierchen, die sie mit Hilfe ihres Kiemenfilters aus dem durch das Maul aufgenommenen Wasser aussieben; bisweilen fressen sie jedoch auch größere Nährtiere. Schlanker, seitlich abgeflachter Körper mit oberständigem Maul. Die Bauchflossenbasis des Herings liegt hinter dem Vorderende der Rückenflosse. Die Kielschuppen sind nicht so scharf wie bei den Sprotten. Heringe werden selten länger als 40 cm. Während der Wintermonate wandern die Heringe an die Küsten und werden hier geschlechtsreif. Neben den Küsten- und Fördebereichen sind die Trave und die Schlei sowie der Nord-Ostsee-Kanal wichtige Laichgebiete. Das Ablaichen erfolgt in der Zeit von Februar bis Mai. Die befruchteten Eier sinken zu Boden und kleben an Steinen, Pflanzen und Muscheln. Der Hering dürfte der bekannteste und meistverzehrte Speisefisch Deutschlands sein. Zur Zeit der Laichwanderungen wird er entlang der gesamten Ostseeküste stark beangelt. Bei diesem Heringsangeln stehen die Angler an viele Stellen des Nord-Ostsee-Kanals oder der Trave in Lübeck nur in ein Meter Entfernung zueinander. Aber auch Angelkutter fahren mit ihren Gästen zum Heringsangeln auf die Ostsee.
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