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Quappe, Rutte, Trüsche, Aalquappe (Lota lota)

Im 3. -4. Lebensjahr tritt die Geschlechtsreife ein. Das Weibchen legt bis zu einer Million Eier in der Zeit von November bis März ins freie Wasser ab. Die Eier schweben frei und kleben an Gegenständen im Wasser an. Nach 28 - 35 Tagen schlüpfen aus den etwa 1 mm großen Eiern die Jungen. Die Laichwanderungen erfolgen in großen Schwärmen stromaufwärts.

Der früher häufig vorkommende Fisch ist selten geworden, genießt aber nur in der Elbe und deren Nebengewässern eine ganzjährige Schonzeit. Die Angler in Schleswig-Holstein haben das erkannt und beteiligen sich an Hilfsmaßnahmen. So haben Angler aus Schleswig-Holstein und Hamburg erstmals im Jahr 2008 ein Laichfischfang für die Quappe organisiert. Dieser gute Ansatz soll im Jahr 2009 wiederholt werden.

 Das Fleisch ist weiß, leicht verdaulich und wird besonders im geräucherten Zustand geschätzt. Neben seinem regulärem Namen als Quappe wird der Raubfisch häufig auch als Rutte, Trüsche oder Aalquappe bezeichnet.

 

Auch bekannt als: Rutte, Trüsche, Aalquappe
Mindestmaß: 35 cm
Schonzeit: keine

 

Weitere Informationen:

Fischschutz.de: Projektberichte zur Quappe

Anglerforum SH: Quappen Laichfischfang am Elbe-Lübeck-Kanal

 

 
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