Informationen zum Angeln an den Verbandsgewässern des LSFV Schleswig-Holstein
Der Landessportfischerverband Schleswig-Holstein verfügt über insgesamt 10 Angelgewässer. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie allgemeine Informationen über die Verbandsgewässer, eine Tiefenkarte oder Angelkarte, die Preise für die Angelerlaubnisscheine sowie die Ausgabestellen für die Erlaubnisscheine.
Die Preise für die Erlaubnisscheine unterschieden sich für Angler, die in Schleswig-Holstein ihren Hauptwohnsitz haben und Angler, die außerhalb Schleswig-Holsteins wohnen. Ebenso zahlen organisierte Mitglieder im VDSF weniger als diejenigen, die nicht in einem dem VDSF angeschlossenenn Angelverein Mitglied sind.
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Angeln am Nord-Ostsee-Kanal
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Der Nord-Ostsee-Kanal kann bis auf kleine örtliche Beschränkungen von Kiel bis Brunsbüttel auf fast 100 km Länge beidseitig beangelt werden. Dabei stellt der NOK eines der artenreichsten Fischgewässer der Bundesrepublik Deutschland dar. Salz- und Brackwasserarten wie Dorsch , Flunder und die zur Laichzeit zahlreich einströmenden Heringe zählen ebenso wie Meerforellen und Ostseeschnäpel zu den Zielfischarten beim Angeln. Neben den Karpfen ist der NOK aber besonders bekannt für seine sehr guten Zander - und Aalbestände. Insbesondere die Aale werden aktuell durch ein umfangreiches Besatz- und Beobachtungsprogramm intensiv betreut.
An den Fähren stehen häufig gute Parkmöglichkeiten für unsere Angler zur Verfügung. Die Kanalseitenwege dürfen von den Erlaubnisscheininhabern nicht mit Kraftfahrzeugen befahren werden! Gute Angelmöglichkeiten sind auch in den Weichenstellen gegeben. Der unkundige Angler sollte sich aber immer vor Ort informieren, was wo und wie erlaubt ist. Das gilt umso mehr für Angelurlauber.
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Angeln am Elbe-Lübeck-Kanal
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Der Elbe-Lübeck-Kanal verbindet auf einer Strecke von 61,6 km die Elbe bei Lauenburg mit der Trave bei Lübeck. Das Fischereirecht des LSFV und damit verbunden die Erlaubnis zum Angeln im ELK beginnt an der Elbe, schließt den Hafen Lauenburg sowie den Freilauf unterhalb der Palmschleuse ein und reicht bis zur Straßenbrücke bei Lübeck-Moisling-Genin. Der Kanal ist durch sieben Schleusen gegliedert, in deren Bereichen das Fischen verboten ist. Der Elbe-Lübeck-Kanal ist durch Seitenwege, die allerdings nicht für anglerische Zwecke mit Kraftfahrzeugen befahren werden dürfen, gut erschlossen. Er zeichnet sich durch seine Aal -, Hecht- und Karpfenbestände aus. Die Aale werden aktuell zusammen mit dem NOK durch ein umfangreiches Besatz- und Beobachtungsprogramm intensiv betreut.
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Die Elbe zwischen den Landesgrenzen von Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg wurde gemeinsam vom LSFV Schleswig-Holstein e.V. und LSFV Niedersachsen e.V. gepachtet. Sie ist von beiden Landseiten aus beangelbar. Durch eigenständige Fischereirechte bei Geesthacht und auf Grund zweier Naturschutzgebietsverordnungen sind einige regionale Ausschlüsse und Betretungsregeln beim Angeln zu beachten.
Besonderheit ist, dass zwei Binnenfischereiverordnungen gelten: auf dem Südufer die niedersächsische und auf dem Nordufer unsere schleswig-holsteinische. Der Fischreichtum der Elbe ist mittlerweile wieder allgemein bekannt und auch die Belastung mit gesundheitsbedenklichen Inhaltsstoffen stellt aktuell keine besonderen Probleme mehr dar. Neben allen Weißfischarten existieren gute Möglichkeiten zum Aalfang. Bekannt ist die Elbe in diesem Bereich aber auch für seine hervorragenden Zanderfänge und als Besonderheit für seine zeitweilige Delikatesse, den Stint. Der Stint als unser kleinster lachsartiger Fisch mit seinem typischen Gurkengeschmack kann in der Zeit von Februar bis April reichlich vor der Staustufe in Geesthacht gefangen werden und gilt bei vielen Anglern als besondere Delikatesse.
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Angeln auf dem Großen Plöner See
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Der Große Plöner See ist mit seinen fast 3.000 ha der größte See im Lande. Durch einen freiwilligen Zusammenschluss von vier Berufsfischern und dem LSFV konnte ein riesiges Angelrevier von 2.770 ha eingerichtet werden. Selbst nach der Einrichtung einiger freiwilliger Schongebiete verblieb mit rund 2.500 ha ein gewaltiger Angelbereich.
Der durch zahlreiche Buchten, tiefe (Maränen-)Löcher und flache (Barsch-)Berge reich gestaltete See genießt bei den Anglern einen ausgezeichneten Ruf. Wenn die anglerischen Fertigkeiten, unterstützt durch entsprechende Ruderaktivitäten und ein wenig Glück, optimal zusammen treffen, kann an diesem Gewässer jeder passionierte Angler den Fisch seines Lebens angeln. Dieses trifft insbesondere auf die Hechte zu, was bereits durch entsprechende Berichte in namhaften Angelzeitschriften dokumentiert worden ist. Neben Aal , Barsch und Karpfen stellt auch die Große Maräne eine lohnenswerte und geschmacklich ausgesprochen attraktive Zielfischart beim Angeln dar.
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Angeln auf dem Dobersdorfer See
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Der fisch- und nährstoffreiche Dobersdorfer See liegt mit seiner 312 ha großen Wasserfläche östlich von Kiel in der Probstei. Er ist über die beiden Bundesstraßen B202 und B502 gut erreichbar. Die beiden örtlichen Angelvereine in Schlesen und Tökendorf kümmern sich intensiv um ihr Heimatgewässer. Der See hat eine größte Tiefe von 18 m und bietet zum Angeln Fangmöglichkeiten auf alle typischen Süßwasserfischarten. Neben kapitalen Barschen , Hechten und Aale ist dieses Gewässer bekannt für seinen ausgezeichneten Zanderbestand. Auch die in zahlreichen Gewässern bereits seltener werdenden Quappen können hier noch mit gutem Erfolg beangelt werden.
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Angeln auf dem Einfelder See
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Der Einfelder See liegt nur wenige Kilometer nördlich von Neumünster und ist für Angler über die A7, Abfahrt Neumünster Nord, schnell erreichbar. Der 182 ha große See wird vom Kreisverband Neumünster mit seiner Unterabteilung, der "Seegemeinschaft Einfelder See", intensiv betreut. Sie verwalten auch die Bootsliegeplätze am südöstlichen Ufer. Der Einfelder See kann aber auch ausgezeichnet von den ausgeschilderten Uferplätzen aus zum Angeln benutzt werden. Zugfahrer brauchen vom Bahnhof Einfeld nur wenige Minuten bis zum See bzw. Vereinsgelände. Der Fischbestand ist typisch, wobei neben einem guten Aal-, Hecht-, Barsch- und Zanderbestand vor allen kapitale Karpfen so manches Anglerherz beglücken können.
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Der Schaalsee liegt in der Südostecke unseres Landes in reizvoller Landschaft. Auf dem insgesamt 2.570 ha großen Schaalsee hat der LSFV an der Nordwestecke in der Dargower Bucht das Fischereirecht auf einer rund 300 ha großen Fläche gepachtet. Trotz fast vollständiger Lage im Naturschutzgebiet kann nach dem Ende der Hechtschonzeit ab dem 1. Mai das Angeln auf Esox und seine Kameraden auf einem Großteil der Fläche beginnen. Außer auf kapitale Hechte bestehen sehr gute Fangmöglichkeiten auf Aal , Karpfen , Große (Schaalsee-) Maräne und Barsch . Letztere weisen häufig außergewöhnliche Maße auf und haben bereits so manchen Angler mit eindrucksvollen Drills begeistert.
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Angeln auf dem Stolper See
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Der fast 150 ha große Stolper See ist Eigentum des LSFV. Nordöstlich der Abfahrt Stolpe/Wankendorf von der B 404 bzw. der A 21 liegt er lang gestreckt in einer reizvollen Landschaft. Der Stolper See wird vornehmlich vom Boot aus beangelt und erlaubt neben dem Angeln von kapitalen Hechten , Barschen und Aalen auch die spannende Fischwaid auf die Große Maräne . Es sind zum Angeln - von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang - drei Handangeln erlaubt, von denen eine als Raubfischangel geführt werden darf. Vom Parkplatz am „Mühlenberg“ (nordwestl. Spitze) kann der Bootsliegeplatz bequem erreicht werden.
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Der Ukleisee liegt im östlichen Hügelland des Kreises Ostholstein in der Nähe des Eutiner Ortsteils Sielbeck. Er wird dem Gewässersystem "Schwentine" zugeordnet und ist Eigentum des Landes Schleswig-Holstein. Die fischereirechtliche Nutzung obliegt dem Eutiner Angelverein von 1935 e.V.. Der Ukleisee hat eine Fläche von 33,1 ha und eine Uferlänge von 3 km. Die mittlere Tiefe beträgt 7,5 m, an der tiefsten Stelle ist das Gewässer 17 m tief. Mitten im Wald gelegen ist der Ukleisee ganz von Bäumen, Binsen und Schilf umgeben. Sein steil abfallender Grund ist steinig und sandig, aus diesem Grund gibt es kaum Kraut. Nur im flacheren Ostteil des Gewässers bilden sich bei weicherem Grund Seerosen und andere Wasserpflanzen aus.
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Der insgesamt 720 ha große Westensee liegt im gleichnamigen Naturpark und dürfte einer der landschaftlich reizvollsten Seen Schleswig-Holsteins sein. Er liegt zwischen Kiel und Rendsburg südlich vom NOK . Er ist über die A7 oder die A210 - Abfahrt Warder bzw. Achterwehr - für alle Angler gut erreichbar. Der LSFV bietet Angelmöglichkeiten auf dem fast 300 ha umfassenden, westlichen Seeanteil des Landwirtes Andreas Jörns. An diesem Gewässer bestehen beim Angeln gute Fangaussichten auf Aal , Barsch und Hecht. Neben allen Weißfischarten kommen auch kapitale Karpfen vor.
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