Küstenklatschwelle im März |
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| 13.03.2002 | |
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Der Landessportfischerverband Schleswig-Holstein ist am kommenden Wochenende (15. bis 17. März) auf der Messe Angeln & Jagen vertreten. Die Ausstellung in der Holstenhalle Neumünster ist täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Der LSFV präsentiert dort sein Info-Mobil, Casting, einen Angelteich für Kinder und das Werfen auf die Arnbergscheibe. Ein Vorhaben musste der LSFV allerdings absagen: Die schmackhafte Zubereitung von fleischigen und leckeren Kormoranen. Die Veranstaltung befürchteten Demonstrationen von Naturschützern. So werden wir Kormorane am 15. Juni 2002 beim Tag des offenen Steges am Stolper See braten und schmackhaft zubereiten. Hintergrund: Der LSFV möchte den Kormoran als ein schmackhaftes Geflügel bekannt machen. Eine entsprechende Nachfrage würde den Bestand des gefräßigen Fischräubers von allein auf ein für alle erträgliches Maß reduzieren.
Dieter Hawi ist neuer Chef der Anglerjugend in Schleswig-Holstein. Er löst Olaf Bildat ab, der seinen Posten aus persönlichen Gründen abgab. Hawi ist damit auch einer von fünf Vizepräsidenten des LSFV. Er gab bekannt, dass sich künftig sein Vorvorgänger Klaus Lucht aus Heide um die Zukunft der Anglerjugend im Natur- und Umweltzentrum (NUZ) in Hohn kümmern werde. Erste Verträge greifen bereits zum 1. April. Die grundbuchliche Teilung wird erst nach Zusage der Fördermittel erfolgen. Die Jugend bekommt dort einen Raum von rund 400 Quadratmeter nutzbaren, umbauten Raum.
Vizepräsident Boie Lorenz berichtete über ein Gespräch mit Umweltminister Klaus Müller (Bündnis 90/Die Grünen), das vom KAFV Ostholstein initiiert wurde. Die Ergebnisse: Es steht fest, dass die 15 Seen, für die der LSFV ein Kaufangebot über 500.000 Euro (1 Million D-Mark) gemacht hatte, nicht an die Stiftung Naturschutz übertragen werden. Der Grund: Ökologisch wertvolle Flächen darf das Land nicht vekaufen. Derzeit, so berichtete der Minister, würde die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH) eine Wertermittlung vornehmen.
Themen bei Umweltminister Klaus Müller waren auch die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie zunächst bei drei Pilot-Projekten Baltic-Schwentine, Alster und Treene-Sorge-Niederung. Eine finanzielle Förderung werde je nach Aufkommen auf das jeweilige Gewässer ausgerichtet. Müller versprach, dass bei der EU-WRRL auch die Angler ihren Platz als gleichberechtigte Partner erhalten werden. Boie Lorenz: “Wir werden nicht nur als Faktengeber angesehen.? Es sei eine gute Verbindung mit dem Umweltminister aufgebaut worden. Fest stehe schon jetzt, dass der LSFV in Sachen EU-WRRL mit den Kreisverbänden gemeinsam die Betreuung übernehmen wird.
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