Momentan überschlagen sich die Ereignisse |
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| 20.02.2002 | |
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In Sachen »Zukunft der 15 Seen« wird im März ein Gespräch bei Umweltminister Müller (Bündnis 90/Die Grünen) unter Teilnahme unseres Vizepräsidenten Boie Lorenz stattfinden. Zur Erinnerung: Die Landesregierung wollte 15 überwiegend in der Holsteinischen Schweiz liegende Seen kostenlos an die Stiftung Naturschutz übergeben. Der LSFV hatte ein Kaufangebot abgegeben und der Stiftung Naturschutz die Hand zur Zusammenarbeit gereicht.
Es ist still für den LSFV geworden um die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in Schleswig-Holstein. Nach der LSFV-Informationsveranstaltung in Neumünster und einer gemeinsamen Präsidiumssitzung mit dem zuständigen – mittlerweile pensionierten – Herrn Kersting ist in Sachen besprochener Zusammenarbeit leider nichts mehr passiert. Mittlerweile ist es zu einem Kompetenzgerangel zwischen den Ministerien gekommen, berichtete Vizepräsident Boie Lorenz jetzt im Präsidium. Es gebe viele Untersuchungen, die allerdings alle an der Wasseroberfläche endeten. Hier werden die schleswig-holsteinischen Angler als prädestinierte und vor allen Dingen gleichberechtigte Partner ansetzen. Zudem will der LSFV eine Rolle als Mittler zwischen allen Betroffenen übernehmen.
Das LSFV-Präsidium hat sich im Hinblick auf den Landesverbandsausschuss am Dienstag, dem 5. März, von 19 Uhr an im »Haus des Sports« in Kiel mit den vom Biologen Thorolf Böttger vorgelegten Hegeplänen befasst. In Kiel soll am 5. März gemeinsam mit den Binnenfischern und Teichwirten das Gespräch über die praktische Umsetzung der Hegepläne geführt werden. Es sollen gemeinsam Vorschläge für eine möglichst einfache Umsetzung der Hegepläne erarbeitet werden.
Nichts Neues gibt es in Sachen Verpachtung des Großen Plöner Sees. Die Kaufverträge mit den drei von der politischen Seite ausgesuchten Binnenfischern und Teichwirten sind offensichtlich noch nicht unterschrieben. Unklar ist auch immer noch, warum das bereits im April des vergangenen Jahres unterbreitete Angebot des Landessportfischerverbandes Schleswig-Holstein für die Anpachtung des Sees und seiner Nebengewässer keine Berücksichtigung fand. Das LSFV-Präsidium hat beschlossen, dieser Frage mit großem Druck nachzugehen!
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