Jäger und Angler im Lande rücken zusammen |
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| 05.10.2004 | |
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Kiel/Flintbek. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein und der Landessportfischerverband Schleswig-Holstein rücken eng zusammen. Das erklärten die beiden Präsidenten Jürgen Hammerschmidt und Ernst Labbow nach einer gemeinsamen Sitzung in Flintbek. Besonders ihre vielen verbandspolitischen Übereinstimmungen wollen die Präsidenten für ihre 17.000 Jäger und 41.000 Angler gemeinsam, unter anderem auf einer kurzfristig geplanten Pressekonferenz, und mit der Kraft beider großer Naturschutzverbände offensiv formulieren.
Mit Bedauern musste der Landesjagdverband allerdings zur Kenntnis nehmen, dass sich der Landessportfischerverband aus dem gemeinsamen Projekt „Jäger & Fischer“ zurückzieht. „Die Zahl der Angler-Abonnenten wird zum Jahresende drastisch sinken“, sagte Ernst Labbow. Die Angler zeigten mit Kündigungen ihrer Abonnements, dass sie mit den aufgrund einbrechender Werbeeinnahmen erfolgten redaktionellen Umstellungen nicht einverstanden seien. Labbow: „Unter diesen Voraussetzungen ist das Verbandesorgan für die Angler nicht mehr finanzierbar.“
Dennoch geben Jäger und Angler ihre bisher gute Zusammenarbeit nicht auf, zeigten sich Jürgen Hammerschmidt und Ernst Labbow zuversichtlich. Sie wollten sich gegenseitig bei den Mitgliedern in den Internet-Auftritten (www.LSFV-sh.de und www.ljv-sh.de) artikulieren. Besonders vor der anstehenden Landtagswahl sollten die Gemeinsamkeiten der beiden großen Naturschutzverbände noch mehr und auch offensiv heraus gestellt werden. Die Politiker, so Hammerschmidt und Labbow weiter, müssten sich den dringenden Fragen der organisierten 60.000 Jäger und Angler im Land stellen, die dann über deren Antworten unverzüglich informiert werden.
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