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28.09.2009 |
Markierung von abwandernden Aalen in Ostsee und Schwentine
Im Laufe des Projektes „Quantifizierung der Sterblichkeit von Aalen in deutschen Binnengewässern“ am IFM-GEOMAR werden Gelbaale und Blankaale aus der Schwentine und der Ostsee mit sog. Data Storage Tags (DST) ausgestattet (siehe Foto 1). Diese in die Bauchhöhle implantierten Datenlogger zeichnen kontinuierlich Temperatur und Druck (entsprechend der Tauchtiefe) auf und sollen helfen mehr über das Wanderverhalten der Aale zu erfahren. Um die Daten auszulesen, sind wir auf den Wiederfang der markierten Aale durch Angler und Berufsfischer angewiesen.
Um mit Datenloggern ausgestattete Aale auf den ersten Blick zu
erkennen, werden zusätzlich externe, gut sichtbare gelbe Fähnchen
(T-Bar Tags) in der Rückenmuskulatur verankert (siehe Foto 2). Sowohl
auf den externen T-Bar Tags, als auch auf den DSTs sind Kontaktdaten zu
finden, damit Sie nach dem Fang eines markierten Aals Kontakt mit uns
aufnehmen können.
Wir bitten Sie, auch den Fang eines markierten Aales außerhalb des
Schwentinesystems zu melden. Die wiedergefangenen Aale sollen später
bestmöglich untersucht werden. Dafür benötigen wir neben Fangort und
–zeit wenn möglich auch den gesamten Aal, der nach dem Fang so schnell
wie
möglich eingefroren werden sollte.
Beim Fang eines markierten Aals, aber auch beim Fund eines
Datenloggers, nehmen Sie bitte unmittelbar Kontakt mit uns auf. Ihre
Mithilfe wird selbstverständlich großzügig belohnt.
Bei weiteren Fragen können Sie sich jederzeit ans uns wenden.
Dipl. Biol. Enno Prigge
Tel.: 0431 – 600 4554
Email:
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