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Kieler Nachrichten vom 5.11.2009, S. 7:

"Der Aal steht unmittelbar vor dem Aussterben und muß nach einer Empfehlung des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) maximal geschützt werden. Dies teilte die Umweltschutzorganisation WWF mit und forderte als Konsequenz die Schließung der Aal-Fischerei auch für Hobby-Angler. Selbst nach einem sofortigen Fangstopp werde es 100 Jahre dauern, ehe sich die Aalbestände wieder erholen."

Erneut liegt eine beeindruckender Fall von Wichtigtuerei und blankem Populismus vor. Statt sich mit den vielfältigen Ursachen für Bestandsrückgänge beim Aal auseinanderzusetzen wird schlicht ein Fischereiverbot für Hobby-Angler gefordert. Kein Wort fällt zum speziellen Fall der Glasaalfischerei, zum massenhaften Aal-Tod in den Turbinen der so unglaublich tollen Wasserkraftwerke (von wegen "grüner Strom", blutrot ist er), zur Unfähigkeit zur Laichwanderung wegen Schwächung durch Schadstoffe, zu den Umwelt- und Nahrungsbedingungen im Laichgebiet Sargasso-See, zum Kormoran,...

Konstruktiv ist der WWF jedenfalls noch nicht als Schützer von heimischen Fischbeständen aufgefallen.

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