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Neuigkeiten 2009

Archivierte Neuigkeiten des Jahres 2009

Das Wasser- und Schiffahrtsamt teilt mit: Kanaluferweg von Steinwehr bis Kleinkönigsförde wird erneuert

In der nächsten Woche beginnen die Bauarbeiten für die Erneuerung und Sicherung des Betriebsweges zwischen Steinwehr und Kleinkönigsförde auf der Südseite des Nord-Ostsee-Kanals.

Die Bauarbeiten werden im Auftrag des WSA Kiel-Holtenau durchgeführt. Die Wege erhalten auf einer Gesamtlänge von ca.6 km Länge einen tragfähigen Unterbau und neue Betonspuren. Hierfür werden die alten Spurwegplatten aufgenommen, abgefahren und in einer Betonbrechanlage aufbereitet. Von dort wird auf der Rückfahrt Recyclingmaterial für den Unterbau der neuen Wegetrasse heran transportiert. Während der Bauarbeiten, die voraussichtlich bis März 2010 andauern, muss der Kanalbetriebsweg von Steinwehr (Kkm 73,500 bis Kleinkönigsförde (Kkm 79,200) aus Sicherheitsgründen vollständig gesperrt werden.

Wir bitten die betroffenen Anwohner und Nutzer um Verständnis. nformationen zu dieser Baumaßnahme erhalten Sie auf Wunsch telefonisch unter 0431/3603 427 oder per Fax unter 0431/3603 414 (WSA Kiel-Holtenau).



Minister Dr. Christian von Boetticher übergibt EFF-Förderbescheid für den Aalbesatz in NOK und ELK an LSFV-Präsident Peter Heldt

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Der LSFV konnte am Freitag, den 14. August, aus der Hand des schleswig-holsteinischen „Fischereiministers“, Herrn Dr. Christian von Boetticher, den offiziellen Förderbescheid zur Fortführung des Pilotprojektes zur Förderung des Aales in den Gewässersystemen Nord-Ostsee-Kanal und Elbe-Lübeck-Kanal in Empfang nehmen. 

Zu dem Beschluß in der Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel vom 9. Juli 2009 über zusätzliche Mittel in Höhe von 300.000 Euro für die Erneuerung des Schiffsanlegers Falckenstein erhielten wir eine Pressemitteilung des wirtschaftspolitischen Sprechers der CDU-Ratsfraktion, Ratsherr Ralph Roick, und des Friedrichsorter Ratsherrn Dietrich Huckriede (CDU), in der es heißt: „Endlich wird die Erneuerung des seit Saisonabschluss 2008 außer Betrieb befindlichen Schiffsanlegers Falckenstein angegangen. Damit steht der Anleger voraussichtlich ab Beginn der Saison 2010 den Nutzern der Fördeschifffahrt wieder zur Verfügung!"

„Und den Anglern!" ist hinzuzufügen, schließlich hat der LSFV eine noch bestehende Vereinbarung zur Betretung des Anlegers außerhalb der Sommersaison. Der LSFV freut sich über diesen Fortschritt und hofft auf einen schnellen Baubeginn.

Die Nutzung des Anlegers sollte schließlich auch als Test für eventuelle weitere Vereinbarungen dienen, denn bei einwandfreiem Verhalten der Angler, insbesondere bei Vermeidung oder Entsorgung von Müll, könnte später auch noch das Angeln von anderen Anlegern gestattet, zumindest geduldet werden.

Unter der Überschrift „Discards sollen abgeschafft werden" fand sich in der Ausgabe 2/2008, Seiten 10ff des „Fischerblattes" des Deutschen Fischerei-Verbandes ein interessanter Bericht zu dem Bemühen der EU, die Menge unerwünschten Beifangs zu reduzieren, die ungenutzt wieder zurückgeworfen werden muß. So sollte ein längst überfälliger Beitrag zur Verbesserung der Fischbestandssituationen geleistet werden durch einen eigentlich naheliegenden Gedanken, der bereits im Jahr 2000, gleich nach Gründung des 2004 wieder aufgelösten Dachverbandes der schleswig-holsteinischen Fischereiverbände („Landesverband Schleswig-Holsteinischer Angler und Fischer e.V."), besprochen worden war: durch Verzicht auf Mindestmaße und im Gegenzug die Einführung des Gebotes, die gesamte Fangmenge anzulanden und diese auf eventuelle Quoten anzurechnen hätte schon seit Jahren die sinnlose Vergeudung von kaum vorstellbaren Mengen an Jungfischen vermieden werden können.

Nun hat bürokratischer Sand im EU-Getriebe hoffnungsvolle Ansätze eines Verantwortungsbewußtseins in der EU-Fischereipolitik zerstört.

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Insbesondere vor dem Hintergrund, daß die Fischereischeinprüfung von der weitaus überwiegenden Zahl der Teilnehmer mit gutem  Erfolg bestanden wird, wenn Interesse und Fleiß zusammentreffen, ist es erstaunlich, daß sich "Angler" immer wieder einem hohen Risiko aussetzen und gefälschte Prüfungszeugnisse den Behörden vorlegen.

Ganz aktuell hat der LSFV wieder zwei Strafanträge gestellt. In einem Fall war ein deutlich veralteter Text der Prüfungszeugnisse schlicht auf blaues Papier kopiert worden. In einem anderen Fall hat sich der Hersteller Mühe gegeben und zumindest ein dem Original recht ähnliches Papier verwendet. Dennoch mehr als 12 Merkmale konnten wir aber der Polizei und Staatsanwaltschaft benennen, die die Fälschung des Tatobjektes zweifelsfrei belegten - abgesehen davon, daß die im Zeugnis genannte Person einfach nicht in unseren Akten und unserer EDV enthalten war.

 

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