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Neuigkeiten 2010

Archivierte Neuigkeiten des Jahres 2010

Kiel - Der Landessportfischerverband (LSFV) Schleswig-Holstein und der Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins haben sich über die Zusammenarbeit für die Fischereischeinausbildung verständigt und entsprechende Empfehlungen an ihre Mitglieder ausgesprochen. Das teilten Dr. Martin Lätzel, Direktor des Landesverbandes der Volkshochschule Schleswig-Holsteins, und LSFV-Geschäftsführer Robert Vollborn am 4. Oktober 2010 in Kiel mit.

"Wer in Schleswig-Holstein angeln möchte und das 12. Lebensjahr vollendet hat muss dafür einen Fischereischein besitzen“, erläuterte Robert Vollborn. Voraussetzung für die Erlangung eines Fischereischeins sei die erfolgreiche Teilnahme an einer Fischereischeinprüfung. Die Prüfung und der vorbereitende Kurs führe der LSFV im Auftrag der Landesregierung durch.

Die kleine schleswig-holsteinische Castingsport-Delegation mit Dorian Bein, Marvin Maire-Hensge, Florian Koß, Anna  und Kevin Wunsch,  Jannik Josten und Bastian Heiden hat bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Gladbeck zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille erringen können.

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Die erstmals von unserem neuen Jugend-Castingsportreferenten Jan Neumann und von Panja Wunsch aus Kellinghusen hervorragend betreute Landesauswahl machte bei den diesjährigen Titelkämpfen einen guten Eindruck. Vor allem Bastian Heiden gelang beim letzten Jugendturnier seiner Sportlaufbahn - er wechselt in der nächsten Saison in die Leistungsklasse der Männer - noch einmal ein großer Wurf, indem er die Disziplinen Gewicht-Weit 7,5 g und Fliege-Weit-Einhand für sich entscheiden konnte. Die dritte Medaille für unseren Landesverband ging an Jannik Josten vom MTV Schwabstedt, der in der Disziplin Gewicht Präzision mit sehr guten 94 Punkten Deutscher Vizemeister wurde. Darüber hinaus belegte er in einem spannenden Wettkampf mit nur 2,58 Punkten Differenz zum Bronzeplatz einen guten 4. Platz im Gewicht-Dreikampf.

 

KIEL.  Die neue Landesverordnung zur Aalfischerei ist in Kraft getreten. Das teilte Fischereiministerin Dr. Juliane Rumpf heute (9. Juni) mit. "Voraussetzung war die lange erwartete Zustimmung der EU zu den deutschen Aal-Managementplänen", so Frau Rumpf.

Hintergrund ist eine EU-Verordnung zum Schutz des Europäischen Aals aus dem Jahr 2007. Danach mussten alle Mitgliedsstaaten nachweisen, dass die Fischart Aal nachhaltig genutzt wird. Für jedes größere Flusseinzugsgebiet in Europa waren eigene Pläne aufzustellen; in Schleswig-Holstein betrifft das die Regionen Schlei-Trave und Eider sowie anteilig auch das Elbegebiet. Die jetzt in Kraft getretene Landesverordnung berücksichtigt zusätzlich, dass der Europäische Aal seit dem letzten Jahr auch Gegenstand des internationalen Artenschutzes ist, er unterliegt Handelsbestimmungen nach dem so genannten Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES).

Im Rahmen des vom IfM-GEOMAR Kiel und dem Schleswig-Hosteinischen LLUR durchgeführten Forschungsprojektes „Charakterisierung der Ökologie und Genetik des Nordseeschnäpels (Coregonus oxyrinchus) im Eider-Treene Gebiet“ wurden 2009/2010 80 Schnäpel, die zum Laichen in die Treene gewandert waren, mit Markierungen (sogenannte „T-bar anchor tags“) versehen. Das Ziel ist es, das Wanderverhaltens des unter Naturschutz stehenden Nordseeschnäpels besser zu verstehen. Soweit bisher bekannt, lebt der Nordseeschnäpel den Großteil des Jahres in der Nordsee. Zum Laichen wandert er dann ab Ende Oktober Flüsse hinauf (in Norddeutschland momentan soweit bekannt nur die Treene und Elbe), bevor er ab Mitte Dezember ins Meer zurückkehrt. Allerdings wurden diesen Sommer markierte Fische in der Eider gefangen, was zeigt, dass nicht alle Fische in die Nordsee zurückkehren. Informationen zu den Schnäpelwanderungen sind also unvollständig.

Zeit: 30.08. - 3.09.2010

Ort: Fischereischule Rendsburg

Kosten: Lehrgang, Prüfung und Bedienungsschein € 300,- inkl. Unterrichtsmaterial, Sicherheitshandschuhe

Der Lehrgang umfasst alle Themenbereiche mit der Abschlussprüfung „BEDIENUNGSSCHEIN". Er ist in Niedersachsen unter der Nummer VA-Nr. 07 - 17615 und in Schleswig-Holstein unter der Nummer 00305 02 B 5356 09 als Weiterbildungsveranstaltung nach dem Bildungsfreistellungs- und Qualifizierungsgesetz (BFQG) anerkannt.

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