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Der LSFV hat kürzlich die ersten drei behindertengerecht gestalteten Angelplätze ihrer Bestimmung übergeben.

Dafür sind aus der Fischereiabgabe des Landes Schleswig-Holstein rund 110.000 Euro ausgegeben worden.

Wie LSFV-Präsident Peter Heldt in Kudensee (Kreis Dithmarschen) sagte, sollen weitere Angelplätze für Rollstuhlfahrer an Nord-Ostsee-Kanal und später möglichst auch noch am Elbe-Lübeck-Kanal entstehen. Er freute sich mit den Partnern von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und den Mitgliedern der Hegegemeinschaft Gewässersystem Nord-Ostsee-Kanal, dass nunmehr diese zukunftsweisenden Einrichtungen ihrer Bestimmung übergeben werden konnten.Behinderte-NOK-Kudensee

„Es hat einige Jahre an Vorbereitung und Planung bis zu den fertigen Angelplätzen für behinderte Angler gekostet“, blickte Heldt zurück. In einer Bauzeit von nur vier Monaten seien zwei Angelplätze im westlichen Bereich des Kanals und einer am Gieselaukanal gebaut worden. Stabile Plankenkonstruktionen wurden auf ein massives Stahlgerüst in die Böschungen eingebaut. Davor entstanden funktionelle und auf die Bedürfnisse behinderter Angler zugeschnittene Parkplätze.

LSFV-Präsident Peter Heldt bedankte sich ausdrücklich beim Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel, das bereits seit Jahrzehnten Anglern mit Behinderung auf Antrag das Befahren der Kanalseitenwege in ihrem Bereich erlaubt.

Für den LSFV Schleswig-Holstein nahm der Rollstuhl fahrende Angler Lars Wernicke aus Kaltenkirchen den neuen Angelplatz in Kudensee in Augenschein: „Ich bin begeistert. Der Platz verdient die Note 1.“ Durch die neuen Angelplätze könnten die Rollstuhlfahrer ganz entspannt ihrem Hobby nachgehen. Lars Wernicke empfiehlt allerdings Kescher mit langen Stielen.

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