Wegen krankheitsbedingten Personalausfalls und vieler auswärtiger Termine für die weiteren Mitarbeiter ist die Geschäftsstelle nicht immer zu den üblichen Zeiten besetzt.

Einem Pressebericht (23.06.2014) zufolge hat das Umweltministerium (gleichzeitig: Fischereiministerium) zum Schutz der Gewässer in Schleswig-Holstein als wertvolle Lebensräume mit den Wasser- und Bodenverbänden sowie den Gemeinden Zielvereinbarungen abgeschlossen. Die Verbände und Gemeinden erhalten weiterhin rund fünf Millionen Euro für die Gewässerunterhaltung. Die Vereinbarungen gelten für vier Jahre. Dabei haben sich die Verbände und Gemeinden erstmalig verpflichtet, flächendeckend Unterhaltungskonzepte bis zum Jahresende aufzustellen.

Nach den Worten von Minister Dr. Robert Habeck (Grüne) könnten selten gewordene "Fischarten wie Neunaugen, Schlammpeitzger und Groppe, aber auch Libellen, die streng geschützte kleine Flussmuschel oder der Edelkrebs in ihren Beständen nur erhalten werden oder sich weiter entwickeln, wenn möglichst viele Gewässer naturnäher und schonend unterhalten werden". Das solle eben nicht nur in vorhandenen Schutzgebieten gelten.

Der Umstand, daß Neunaugen gerade keine Fischarten sind, mag ein kleiner redaktioneller Fehler sein. Wichtiger ist aus Sicht des LSFV, daß Maßnahmen, die Einfluß auf Fischereirechte haben können, möglichst frühzeitig mit dem LSFV besprochen und möglichst abgestimmt werden. Wir werden diesbezüglich beim Ministerium nachfragen.

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