Wegen krankheitsbedingten Personalausfalls und vieler auswärtiger Termine für die weiteren Mitarbeiter ist die Geschäftsstelle nicht immer zu den üblichen Zeiten besetzt.

Neuigkeiten 2014

Neuigkeiten des Jahres 2014 vom LSFV und der Verbandsjugend

Zur Abgrenzung erlaubter Gemeinschaftsfischen von verbotenen Wettfischen hatte der VDSF bereits 1988 eine erste „Definition Gemeinschaftsfischen – Wettfischen“ entworfen. Sie wurde 1994 nach Abstimmung mit dem Bundesfinanzministerium verändert und gilt seit dem. Sie war insofern wichtig, weil die Durchführung verbotener Wettfischen die Gemeinnützigkeit im Sinne der Abgabenordnung gefährdet hätte. Vorschriften dazu in den Fischereigesetzen der Bundesländer gab es nicht und deshalb mußte der Verband diese Lücke schließen.

Auch im kommenden Jahr gibt die LSFV-Jugend einen attraktiven Kalender heraus. Erste Bilder sind hier zu sehen. Interessenten wenden sich bitte an den Jugendvorstand.

Einem Pressebericht (23.06.2014) zufolge hat das Umweltministerium (gleichzeitig: Fischereiministerium) zum Schutz der Gewässer in Schleswig-Holstein als wertvolle Lebensräume mit den Wasser- und Bodenverbänden sowie den Gemeinden Zielvereinbarungen abgeschlossen. Die Verbände und Gemeinden erhalten weiterhin rund fünf Millionen Euro für die Gewässerunterhaltung. Die Vereinbarungen gelten für vier Jahre. Dabei haben sich die Verbände und Gemeinden erstmalig verpflichtet, flächendeckend Unterhaltungskonzepte bis zum Jahresende aufzustellen.

Nach den Worten von Minister Dr. Robert Habeck (Grüne) könnten selten gewordene "Fischarten wie Neunaugen, Schlammpeitzger und Groppe, aber auch Libellen, die streng geschützte kleine Flussmuschel oder der Edelkrebs in ihren Beständen nur erhalten werden oder sich weiter entwickeln, wenn möglichst viele Gewässer naturnäher und schonend unterhalten werden". Das solle eben nicht nur in vorhandenen Schutzgebieten gelten.

Der Umstand, daß Neunaugen gerade keine Fischarten sind, mag ein kleiner redaktioneller Fehler sein. Wichtiger ist aus Sicht des LSFV, daß Maßnahmen, die Einfluß auf Fischereirechte haben können, möglichst frühzeitig mit dem LSFV besprochen und möglichst abgestimmt werden. Wir werden diesbezüglich beim Ministerium nachfragen.

Donnerstag, 07.08.14: Nach einer 5-stündigen Anreise, erreichten wir, das waren Anna Katharina Wunsch, Timo Lechelt, Jan Stenzel (unsere Werfer), Panja Wunsch (Schiedsrichterin) und ich als Delegationsleiter, unser Hotel außerhalb von Halle. In Celle hatten wir vorher noch unseren Hauptkampfschiedsrichter des DAFV, Heinz Maire-Hensge abgeholt.

Gleich zwei außerordentliche Mitgliederversammlungen des KSFV Dithmarschen befaßten sich im vergangenen Jahr mit der Zusammensetzung des Vorstandes, im Mai und im August. Gegen die Beschlüsse klagte der Betroffene. Heute (19.06.2014) wurde der Rechtsstreit vor dem Amtsgericht Meldorf beendet: beide Beschlüsse sind wirksam. Wichtige Nebenfolge ist, daß jetzt auch die zwischenzeitlichen Entscheidungen des Vorstandes Bestand haben, insbesondere die zum Jahresbeginn abgeschlossenen Pachtverträge. Damit erhalten die Vereine in Dithmarschen endlich die ersehnte und verdiente Rechtssicherheit.

Wir freuen uns mit dem Vorstand des KSFV Dithmarschen über diesen guten Abschluß.

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