Aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle ist die Geschäftsstelle bis auf Weiteres nicht vollständig besetzt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht alle Anfragen wie gewohnt schnell und umfangreich bearbeiten können. Die Ausstellung von Erlaubnisscheinen für die Verbandsgewässer Westensee, Stolper See, Dobersdorfer See und Schaalsee ist zurzeit nicht möglich. Wir bemühen uns sehr darum, möglichst bald wieder unseren vollständigen Service anbieten zu können.

Die Jahreshauptversammlung des DAFV liegt hinter uns. Der Beitragserhöhung um einen Euro wurde mit einer Mehrheit von 104:47 Stimmen zugestimmt. Es bleibt abzuwarten, wie sich jetzt nach der Abstimmung die Verbände verhalten, die gegen einen Mehrbeitrag waren.

Einige Landesverbände (z.B. Hamburg, Weser-Ems) haben erst nach der DAFV-JHV ihre eigenen Versammlungen, auf denen sie über ihre Zukunft im DAFV entscheiden.

Auf der Verbandsausschusssitzung des DAFV am 9.10. 2015 wurde das Thema „Beiträge“ ausführlich diskutiert. Ich habe dort aus unserer Sicht noch einmal betont, wie wichtig es ist, dass auch nach einer Beitragserhöhung trotzdem weiter hart an einer Verbesserung der Strukturen des DAFV gearbeitet wird. Die kritischen Stimmen müssen gehört und durch gute Ergebnisse überzeugt werden. Viele Redner betonten die Wichtigkeit und den Zusammenhalt des DAFV.

 

Das von einer LSFV-Arbeitsgruppe erarbeitete Papier mit unseren prioritären Kriterien liegt jetzt dem DAFV und den Finanzausschussmitgliedern des DAFV vor.

Unsere Delegierten führten am Rande der DAFV-JHV zahlreiche Gespräche mit den Vertretern der anderen Verbände. Diesen Austausch empfinde ich immer als sehr wichtig. So habe ich lange mit Klaus Dieter Mau (Vizepräsident LAV Mecklenburg-Vorpommern) vom DAFV-Finanzausschuss gesprochen. Die Kontakte zu den Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern werden seit Jahren gepflegt. Als Ostseeanlieger haben wir viele gemeinsame Themen. Ich kam zu dem Eindruck, dass gerade auch von seiner Seite daran gearbeitet wird, die Ausarbeitungen des Finanzausschusses sehr schnell in die Tat umzusetzen und darüber hinaus noch weitere strukturverbessernde Maßnahmen einzuleiten. Auch der LSFV hat im Sommer 2014 auf Einsetzung dieses Ausschusses gedrängt. Leider hat die Umsetzung lange gedauert. Ich habe den Eindruck, er trägt jetzt viel dazu bei, die Arbeit beim DAFV voranzubringen.

Ebenfalls ausführliche Gespräche führte ich zu diesem Thema mit Günter Schmiedecke, dem Steuerberater des DAFV, und mit dem Geschäftsführer des DAFV, Phillip Freudenberg. Inhalte und Ergebnisse der DAFV-Arbeit sollen stärker unseren LSFV-Mitgliedern vermittelt werden. Wir müssen für bessere Kommunikation untereinander sorgen. Wir wollen dem DAFV Raum auf unserer Homepage geben, um Themen des Bundesverbandes darzustellen.

Einen Fachvortrag gab es zum Thema „Ostseedorsch und Angelfischerei“ von Dr. Harry V. Strehlow vom Thünen-Institut für Ostseefischerei in Rostock. Er berichte darüber, mit welchen wissenschaftlichen Methoden Anglerfänge erfasst werden. Es war wichtig, sich darüber einmal ein Bild zu machen. Die EU bereitet die Dorschfangquoten für 2016 vor und auch auf die Angler könnte da etwas zukommen. Der DAFV wird hierzu ganz in unserem Sinne tätig. Gerade auch dieses Thema zeigt, wie wichtig es ist, einen funktionierenden Bundesverband zu haben.

In diesem Sinne wollen wir hoffen, dass der DAFV eine weitere positive Entwicklung nimmt - daran müssen wir selbst auch mitarbeiten.

Nach der nächsten DAFV-JHV im November 2016 werden wir uns in einer Versammlung mit unseren Mitgliedern beraten. Wir werden das Papier unserer Arbeitsgruppe mit der Prioritätenliste vergleichen mit dem tatsächlich Erreichten. Dann müssen wir über unsere Zukunft im DAFV beraten und sehen, ob wir auch 2017 Mitglied bleiben.

Viele Grüße und Petri Heil

Peter Heldt, Präsident

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