Unter "Jugendtermine" und "Verbandstermine" stehen Einladungen zu Jugendveranstaltungen als Dateien zur Verfügung.

Neuigkeiten 2016

Neuigkeiten des Jahres 2016 vom LSFV und der Verbandsjugend

Information des MELUR

"Seit Beginn des Jahres 2016 gelten für Angler an der Nordsee neue Regeln für das Angeln auf Wolfsbarsch. Erstmalig hat die EU in diesem Bereich auch Regelungen für die Freizeitfischerei getroffen. So gilt für den Zeitraum vom 01.01. bis zum 30.06.2016 ein vollständiges Entnahmeverbot für Wolfsbarsche.

Das im Rahmen der EU-Verordnung zulässige Angeln nach dem Prinzip „Fangen und Zurücksetzen“ („catch&release“) gilt in Schleswig-Holstein nicht, weil es sowohl gemäß Landesrecht (Landesfischereigesetz) als auch Bundesrecht (Tierschutzgesetz) verboten ist.

Ab dem 01.07.2016 darf wieder gezielt auf Wolfsbarsch geangelt werden. Es gilt ab diesem Zeitpunkt ein Tagesfanglimit von einem Wolfsbarsch je Angler. Diese Regelung ist zunächst bis zum 31.12.2016 befristet."

[Anmerkung des LSFV: der Hinweis auf ein Verbot des Zurücksetzens ist zumindest mißverständlich, weil in Schleswig-Holstein über "catch&release" ein Angeln verboten ist, bei dem der Angler von vornherein das Zurücksetzen gefangener Fische beabsichtigt. Das ausnahmsweise Zurücksetzen eines Fisches, den man aus sachlichen Gründen nicht verwerten kann oder möchte, ist davon nicht erfaßt, wenn dem Angeln generell der Wunsch nach einer Fangverwertung zugrunde lag.]

(Aktualisierungen sind unten angefügt)

Die nachfolgende Anfrage des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume zur Teilnahme an einer geplanten Informationsveranstaltung zum Aal erreichte uns gerade (16.02.2016). Rückmeldungen, wer (trotz bislang fehlender konkreter Ort- und Zeitangabe) daran teilnehmen möchte, können unter Nennung des Vereins an die Geschäftsstelle gerichtet werden.

Liebe Freunde der Aalfischerei und Aalhege in Schleswig-Holstein,

gemeinsam mit dem LLUR planen wir, eine Informationsveranstaltung zum Aal durchzuführen. Dabei sollen, ausgehend von den Aalmanagementplänen und der Erfüllung der darin enthaltenen Planungen, vor allem Fragen der künftigen Hege besprochen werden (insbesondere Erfüllung Besatzplanung, Verbesserungsmöglichkeiten, Hintergründe zu den neuen Besatzvorgaben der Fischereiverwaltung,…).

Geschrieben von Peter Heldt, Präsident des LSFV-SH

Wasserkraft ist kein sauberer grüner Strom. Wir setzen uns dafür ein, dass die mühselig erreichten Verbesserungen an unseren Bächen und Flüssen nicht durch neue Wasserkraftanlagen wieder zunichte gemacht werden.

Die Angelvereine und Verbände im Land Schleswig-Holstein setzen sich seit Jahrzehnten aktiv für eine Verbesserung der Fließgewässer und für eine Erhaltung der darin lebenden Fischarten ein. Schon lange bevor es die europäische Fauna-Flora-Habitat (FFH) oder die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gab, setzten sich Angler für den Erhalt von Lachs, Meerforelle, Bachforelle, Schnäpel, Aal, Quappe und zahlreichen anderen Arten ein. Dabei wurden natürlich auch die Veränderungen an den Lebensräumen betrachtet, die oftmals die Ursache für den Rückgang der Arten darstellen. Querbauwerke beeinträchtigten stark die Wanderung der Fische zu ihren Laichgründen und tuen dies auch heute noch. Durch Begradigungen und Gewässerunterhaltung wurden vielerorts die Gewässersohlen instabil, die Laichplätze für Kieslaicher versandeten oder verschwanden ganz. Immer mehr Verschmutzungen setzten den Gewässern zu. Lange Zeit hat davon niemand Kenntnis genommen.

Mit dem Versuch die Wasserkraftnutzung in unseren Bächen und Flüssen auszubauen wird der Verbesserung ihres ökologischen Zustandes entgegengearbeitet.

Aktualisierung (08.03.2016)

Liebe Angelfreunde,

aktuell gibt es leider rechtliche Probleme mit Erlaubnisscheinen für die Schlei, die von der Stadt Arnis ausgegeben worden sind. Hintergrund ist, daß ein selbständiges Fischereirecht besteht, daß Arnisser Bewohnern die "kleine Fischerei mit Angeln und Netzen" erlaubt, aber eben nicht Personen mit Wohnsitz außerhalb der Stadt. Die diesbezügliche Anfrage eines Bürgers hat zu einer klaren Feststellung der oberen Fischereibehörde geführt. Damit droht Arnis ein erheblicher finanzieller Verlust und den Anglern droht der Verlust eines großartigen Angelreviers.

In den vergangenen Tagen und Wochen liefen Bemühungen, um das Problem zu lösen. Heute berichtet der sh.z darüber. Demnach ist eine neue Regelung in Vorbereitung, nach der Arnis zukünftig als Filiale der Fischereiberechtigten, der Stadt Schleswig, auftreten soll. Daraus ergeben sich dann zwei Änderungen zur bisherigen Praxis. Zum einen wird Arnis nur noch Erlaubnisscheine für das Gebiet von der Arnisser Kirche schleieinwärts anbieten. Für das angrenzende nördliche Gebiet besitzt die Stadt Kappeln die Rechte. Dort bleibt Arnis - zumindest vorerst - außen vor. Zum anderen werden sich die Preise erhöhen. Zur Zeit prüft das LLUR als obere Fischereibehörde, ob diese Regelung wirksam werden kann. Eine Umsetzung noch in dieser Saison wird als realistisch bezeichnet. Im Erfolgsfall ist die Stadt Arnis damit in der Lage, zumindest einen Teil der Erlaubnisscheine weiterhin auszugeben.

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