Wegen krankheitsbedingten Personalausfalls und vieler auswärtiger Termine für die weiteren Mitarbeiter ist die Geschäftsstelle nicht immer zu den üblichen Zeiten besetzt.

Neuigkeiten 2017

Neuigkeiten des Jahres 2017 vom LSFV und der Verbandsjugend

Dank der großzügigen Spende der Deutschen Aalinitiative konnte der LSFV nach den eigenen Besatzmaßnahmen zusätzlich noch rund 164.000 Aale im Wert von 47.000,- € in dreizehn schleswig-holsteinische Binnenseen mit fast 3.000 ha Gewässerfläche besetzen. Dabei wurden die Gesamtkosten durch eine Spende in Höhe von 18.800,- durch den ESF (Eel Stewardship Fund) sowie 21.150 € aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds und 7.050 € aus der Fischereiabgabe des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

Wir bitten darum, einen Zahlendreher im Oktober-Rundschreiben der LSFV-Jugend zu korrigieren: die nächstjährige Hauptversammlung findet am 23. März 2018 in Warder statt. So wurde es auf der diesjährigen Versammlung beschlossen und protokolliert. Im Rundschreiben wurde irrtümlich der Februar angegeben.

Am 22. September, unmittelbar vor der Bundestagswahl, hat die scheidende Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) Verordnungen zur Einrichtung von sechs Schutzgebieten in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) unterzeichnet und damit weitreichende Angelverbote in Kraft gesetzt. Damit hat sie den deutschen Anglern ein bitteres Vermächtnis hinterlassen.

Wie bereits im Vorfeld berichtet stand das von der EU-Kommission geforderte Aalfangverbot für die Berufs- und Angelfischerei beim Ministerrat für Landwirtschaft und Fischerei am 9.10.2017 zur Debatte. Nun wurde das Thema erst einmal bis Dezember vertagt. Eine Regulierung der Aalfänge ist in Brüssel aber nach wie vor ein Thema, dieses soll jedoch koordiniert in allen marinen EU-Gewässern stattfinden, anstatt nur in Teilbereichen wie der Ostsee.

Vor dem Treffen des Ministerrates war der DAFV am 29.9.2017 zu einem Gespräch im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, um die Sicht des Verbandes zu den geplanten Verboten darzulegen. Dabei kamen beide Parteien zu dem gleichen Schluss. Es ist wichtig, die bestehenden Aalmanagementpläne zunächst wirken zu lassen und deren Ergebnisse auszuwerten, bevor erneut tiefgreifende Änderungen vorgenommen werden. Genau darauf hatte auch der LSFV mit einem Schreiben an den zuständigen Bundesminister Christian Schmidt (CSU) abgezielt.

Für die meisten der dreißig Teilnehmer war es schon einige Jahre oder auch Jahrzehnte her, dass ihnen chemische Formeln um die Ohren gehauen wurden. Und nun war es wieder soweit. Das Thema des diesjährigen Gewässerwarteseminars lautete „Praktische Einführung in die Wasserchemie“. Der Schwerpunkt lag dabei sehr deutlich auf der Durchführung unterschiedlichster Messungen - aber ganz ohne Theorie und Formeln ging es eben doch nicht. Zum Glück ist das Ganze letztendlich nicht so kompliziert, und am Ende hatten alle Gewässerwarte das nötige Wissen um die wichtigsten Messungen durchzuführen und die Ergebnisse richtig zu interpretieren.

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