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Gerhard BestmannGerhard Bestmann aus dem Plöner Meisenweg hatte in der vergangenen Woche großes Anglerglück. Er zog einen 30 Pfund schweren Hecht aus dem Behler See. Der Fisch war 1,20 Meter lang.

 

“Es war mitten auf dem Behler See auf dem sogenannten ‘Behler Berg’, dort wo der See nur etwa ein Meter tief ist”, schilderte Bestmann immer noch aufgeregt seinen Fang. An der Scharkante, da, wo es wieder in die Tiefe geht, habe der Esox zugepackt.

 

Gerhard Bestmann merkte nach seinen eigenen Worten einen gewaltigen Biss an seinem Kunstköder, einem auf einer Seite silber- und der anderen Seite kupferfarbenen “Effzett”-Blinker. Beim ersten Zupacken habe der Hecht noch einmal wieder losgelassen. Doch Bestmann fischte immer weiter mit seinem Blinker. Seine Beharrlichkeit letztlich verführte den großen Hecht offenbar zum zweiten Anbiss.
Knapp eine Stunde “arbeitete” Gerhard Bestmann mit dem gewaltigen Fisch an der Angel. Er fischte mit einer gepflochteten Schnur, die eigentlich eine Tragkraft von nur 9 Kilogramm hat. “Deshalb musste ich sehr vorsichtig vorgehen”, sagte der erfolgreiche Angler. Zeitweise hatte der große Hecht reichlich Schnur von der Angelrolle gezogen. Jetzt liegt der Riesenhecht – aufgeteilt in acht große Portionen – im Tiefkühlschrank der Bestmanns. Und die Katze hat auch noch etwas abgekommen.
Gerhard Bestmann ist in Anglerkreisen nach dem Verkauf seiner Briefmarkensammlung und der Anschaffung einer Anglerausrüstung als ausgezeichneter Hechtangler bekannt. “In diesem Jahr”, so schilderte Bestmann dem OHA, “haben viele Hechte noch nicht abgelaicht.” Das liege wohl an der kalten Wassertemperatur. Hechte mit Laich würden von ihm übrigens sofort wieder ins Wasser gesetzt.
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