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Neuigkeiten 2005

Archivierte Neuigkeiten des Jahres 2005

LSFV-Vizepräsident Carl-Martin Nicolaysen übernahm die Siegerehrung des Bundesländergemeinschaftsfischen vor. Bei den Damen, die pro Person wesentlich mehr gefangen hatten als die Herren, errang die 2. Mannschaft aus dem Saarland den vordersten Platz. In den drei Abschnitten, die aus organisatorischen Gründen an dieser Bundeswasserstraße eine Grundvoraussetzung für eine sicher gelenkte Durchführung bilden, errangen Jennifer Oswald (FV Saar), Helene Rinke (LV Westfalen-Lippe) und Tamara Hipp (Badischer SFV) die ersten Plätze.

Bei den Herren holte sich die 2. Mannschaft aus Schleswig-Holstein den ersten Platz. Damit ging der Wanderpokal zum ersten Mal in den Norden. Klar, dass sich die Führungsriege des Landesverbandes ebenso freute wie die Aktiven, die ihren zwischenzeitlichen Besitz im nächsten Jahr vermutlich in Hessen verteidigen wollen.

Trotz der Urlaubszeit ist das LSFV-Präsidums aktiv. So erhalten Sie mit diesem Newsletter wieder das Neueste aus dem Landessportfischerverband Schleswig-Holstein. Übrigens: Kennen Sie schon das neue Angler-Forum des LSFV. Sie können es bei uns kostenlos herunterladen und bietet neueste Informationen für Angler in Schleswig-Holstein. Besuchen Sie auch unser LSFV-Diskussionsforum in Internet mit interessanten Beiträgen von Anglern für Angler.

Der LSFV-Vizepräsident Sven Bastian hat den ersten Lehrgang zur Erlangung des Fischereischeins nach dem neuen „Flensburger Modell“ gegeben. Nach seiner Einschätzung harmonierten die Unterlagen und die Powerpoint-Darstellung des Kreisverbandes Schleswig-Flensburg in diesem Test sehr gut miteinander. Alle 38 Teilnehmer hätten den Lehrgang bestanden. Jetzt sollen die neuen Unterlagen nochmals ein wenig aufgearbeitet und vervollkommnet werden. Nach der Genehmigung durch das Ministerium erhält jeder Kreisverband eine gedruckte Version sowie eine CD-ROM zur Power-Point-Präsentation und einen Foliensatz zur herkömmlichen Unterrichtsgestaltung. Die Ausbilder würden dann selbstverständlich umgehend eingewiesen. Die Ausbildung des Fischernachwuchses würde mit diesen neuen Unterlagen und Methoden modernisiert und den aktuellen Bedürfnissen der Praxis angepasst.

Monitoring der Blankaalbestände

Seit Anfang der 1990er Jahre ist ein massiver Rückgang der Bestände des Europäischen Aals (Anguilla anguilla) festzustellen. Von diesem Bestandsrückgang sind auch die ertragreichen Aalgewässer in Brandenburg betroffen. Als Ursachen für den drastischen Bestandsrückgang werden verschiedene globale und regionale Einflüsse diskutiert, die jedoch noch unzureichend geklärt sind. Das Institut für Binnenfischerei Potsdam-Sacrow (IfB) beschäftigt sich deshalb zur Zeit schwerpunktmäßig mit diesem Problem sowie den Möglichkeiten einer gezielten Förderung der Aalbestände in Brandenburger Gewässern. Einen Hauptbestandteil der Untersuchungen stellt die Erfassung der Blankaalbestände dar.

Vom 8. – 9. Juli 2005 fand in Malmö / Schweden die Weltmeisterschaft der Jugend im Castingsport statt. Die Bundesrepublik Deutschland war mit sechs männlichen und drei weiblichen jugendlichen Teilnehmern vertreten. Die Schleswig-Holsteiner Nadine Horx, Jan Neumann, beide vom VdSA Kellinghusen sowie Jonas Töllner vom AV Schwabstedt waren Mitglieder der Mannschaft.

36 Medaillen wurden in den Einzelwettbewerben vergeben, unsere Starter gewannen sechs (Deutschland insgesamt zehn). Nadine Horx wurde Jugendweltmeisterin in „ Fliege Weit Einhand“ mit 55,08 m, Jugendvizeweltmeisterin in „Gewicht Einhand 7,5g“ mit 66,84 m im Stechen. Im Vorkampf hatte Nadine den Jugendweltrekord mit 69,45 m eingestellt, dieser hielt aber nur 70 Minuten, ihre Mannschaftskameradin Sabrina Dürrwald verbesserte ihn auf 70,24 m. Im Fünfkampf wurde Nadine Dritte mit 0,25 Punkten Vorsprung vor Sabrina Dürrwald und gewann Bronze. Beide Mädchen wurden Mannschaftsweltmeister mit 61,73 Punkten Vorsprung vor Tschechien.

RiesenwelsIn ihrer heutigen Ausgabe berichtet die Hamburger Morgenpost von vom "größten Fisch der Welt".

 

Demnach fingen thailändische Fischer im Mekong einen Riesenwels von 300 kg. Der Mekong sei bekannt für seinen Fischreichtum und für besonders große Exemplare. Der gefangene Wels sei 3 Meter lang und 300 kg schwer. Und damit sei er vermutlich der größte jemals gefangene Süßwasserfisch.

 

Auch Martin Geiger, Süßwasser-Experte des WWF staune: "Dieser Riesenwels ist so groß wie ein Grizzlybär!" Die Bitte an die Angler, den Wels wieder ins Wasser zu lassen, stieße bei den Fischern auf taube Ohren. Sie zerteilten die sagenhafte Beute und verspeisten den Fisch.

 

Der Mekong-Wels, größter Süßwasserfisch der Welt, sei nach Angaben der Artenschützer akut vom Aussterben bedroht. Staudämme und aktive Fischerei hätten den Bestand in den letzten 20 Jahren um 90 Prozent schrumpfen lassen. Um den Bestand zu stabilisieren, wären im Juni im Rahmen eines WWF-Programms vier in Gefangenschaft aufgezogene Riesenwelse ausgesetzt worden.
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