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Neuigkeiten 2005

Archivierte Neuigkeiten des Jahres 2005

Plön / Kiel — Angeln ist oft mit Formalitäten verbunden. Diese Erfahrung machen die Angelfischer auf dem Großen Plöner See täglich. Schleswig-Holsteins größter Binnensee ist in vier Pachtflächen geteilt. Neben einer Jahreskarte für „grenzenloses Angeln“ bieten die Pächter, die Fischer Sabine und Helmut Schwarten, Gunnar Reese, Rüdiger Lasner sowie der Landessportfischerverband Schleswig-Holstein (LSFV), recht unterschiedlich gestaltete Erlaubnisscheine an. „Die vor drei Jahren eingeführte Jahreskarte für den gesamten See wurde jedoch bei den Anglern auf Grund des hohen Preises kaum nachgefragt“, sagten Fischwirtschaftsmeister Gunnar Reese und der Präsident des Landessportfischerverbandes Schleswig-Holstein, Ernst Labbow.

Oldenburg / Plön - Ein Streit unter Angelvereinen in Ostholstein hat zum Jahreswechsel zu Konsequenzen geführt. Der Angelsportverein Oldenburg hat seine Mitgliedschaft im Kreisangelfischerverband Ostholstein aufgekündigt. Er will künftig dem Kreissportfischerverband in Plön angehören.

Dem geschlossenen Austritt von etwa 170 Anglern aus Oldenburg und Umgebung unter dem Vorsitz von Sigurd Kramp aus dem Kreisangelfischerverband Ostholstein ist offenbar ein monatelanger Streit vorausgegangen. Kramp stand dem Kreisangelfischerverband Ostholstein mit seinen rund 1.700 Mitgliedern in zwölf Angelvereinen bis zu seinem Rücktritt im Herbst des vergangenen Jahres selbst etwa zwei Jahre als Kreisvorsitzender vor.

Über 1500 junge Hechte haben Elbfischer Ende des vergangenen Jahres zwischen Dömitz und Lauenburg ausgesetzt. Die bis zu 25 Zentimeter großen Setzlinge wurden einzeln vom Boot aus in die Buhnenfelder gesetzt, sagte Axel Schleemann vom Elbfischereibüro. Der Grund: Der Raubfisch duldet keinen Artgenossen in seinem Revier. Die Fischer helfen bei der Hecht-Population nach, weil die Überschwemmungsflächen, die der Hecht zum Laichen braucht, häufig zu schnell trocken werden oder gar nicht erst feucht werden.
Die Existenz der Helgoländer Hummer sind bedroht. Ursache dafür sind die warmen Winter. Deshalg schlüpfen die Larven des Speisekrebses bei den relativ milden Wassertemperaturen zu früh, lautet das Zwischenergebnis eines mehrjährigen Forschungsprojekts der Biologischen Anstalt Helgoland (BAH). Der Sprecher der BAH, Prof. Heinz-Dieter Franke, schätzte den Bestand der Tiere um die rote Felsinsel auf 10 000 bis 15 000. „Das ist zu wenig, um die Population langfristig zu erhalten“, sagte der Wissenschaftler.

Noch vor 80 Jahren wurden pro Saison rund 20 000 der bei Feinschmeckern beliebten Helgoländer Hummer gefangen. Jetzt finden die Fischer nur noch zwischen 200 und 300 Exemplare in ihren Fangkörben. Seit dem Jahr 2000 versuchen die Wissenschaftler der BAH in einem vom Land Schleswig-Holstein geförderten Projekt, den Hummerbestand wieder aufzustocken.

Längst gehört für den sicherheitsbewussten Skipper auch auf den Binnenwasserstraßen eine UKW-Sprechfunkanlage mit dem Automatischen Senderidentifizierungssystem in der Binnenschifffahrt (ATIS) an Bord.

Zum Bedienen dieser Anlage gehört das UKW-Sprechfunkzeugnis für die Binnenschifffahrt (UBI). Diese neuen praktischen Klapptafeln vermitteln dem Skipper im benutzerfreundlichen DIN A5-Format u. a. die Bereiche und Kanäle der ortsfesten Funkstellen an den deutschen Binnenwasserstraßen (für uns vor allem Elbe, NOK, ELK), , die Kanäle für die Verkehrskreise Schiff-Schiff, nautische Informationen, Schiff-Hafenbehörde, Funkverkehr an Bord und Öffentlicher Nachrichtenaustausch. Hinzu kommen praxisnahe Muster für die Abwicklung von Funkgesprächen einschließlich Notverkehr, Dringlichkeitsverkehr und Sicherheitsverkehr. Damit sind die Tafeln ein ausgesprochen nützlicher Helfer im seemännischen Alltag.

1. Auflage, März 2005

12 Seiten, kartoniert, Spiralheftung, 210x150mm, ISBN 3-89225-525-3, EAN 978-3892255253, Euro 9,95

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