Wegen krankheitsbedingten Personalausfalls und vieler auswärtiger Termine für die weiteren Mitarbeiter ist die Geschäftsstelle nicht immer zu den üblichen Zeiten besetzt.

Neuigkeiten 2005

Archivierte Neuigkeiten des Jahres 2005

Plön/Kiel – Die Fischer Gunnar Reese (Plön/Sarlhusen), Rüdiger Lasner (Ascheberg), Sabine und Helmut Schwarten (Eutin/Malente) sowie der Landessportfischerverband (LSFV) Schleswig-Holstein ziehen an einem Strang. Die vier Pächter des Großen Plöner Sees einigten sich mit dem Beginn des nächsten Jahres auf eine einzige Angelkarte für Schleswig-Holsteins größten Binnensee und den Bischofssee. Das teilte LSFV-Präsident Ernst Labbow am Freitag in Kiel mit.

Die neue Regelung soll zunächst für ein Jahr gelten, sagte Labbow. Danach wollten sich alle beteiligten Pächter erneut an einen Tisch setzen, um über eine Fortsetzung des Projektes zu sprechen. Der Vorteil für die Angler: Sie bezahlen derzeit für eine Jahresangelkarte für den Großen Plöner See (ohne Bischofssee) 225 Euro. Künftig müssen dafür nur noch 110 Euro im Jahr bezahlt werden – inklusive Bischofssee. Wer allerdings zusätzlich auch nachts angeln will, der muss dafür pauschal 50 Euro im Jahr zahlen.

Medaillenregen für Schl.-Holsteins Jugend bei der Deutschen Jugend Castingsport Meisterschaft 2005 in Güstrow.

Die 38. Deutschen Jugend Meisterschaften brachten erneut den Beweis: die Mannschaft um Trainer Volker Musial und Jürgen Töllner setzte einmal mehr Maßstäbe im Jugendcastingsport!

Die beständigen Leistungen von Jan Neumann (2 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze), Jonas Töllner (3 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze), Nadine Horx (1 x Gold, 5 x Silber) und Bente Rönne (1 x Gold, 3 x Silber, 2 x Bronze) wurden eigentlich durch die Überraschungssiege unserer Newcomer Malte Krieger (2 x Gold, 2 x Bronze ) und Alissa Lembke (1 x Silber, 1 x Bronze) getoppt.

Vom 13.06 bis 18.06 dieses Jahres fanden die ersten den ganzen Elbe-Lübeck-Kanal (ELK) umfassenden fischbestandskundlichen Untersuchungen statt. Diese von nun an regelmäßig stattfindenden Untersuchungen werden vom Landessportfischerverband Schleswig-Holstein e. V. (LSFV) in Absprache mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes organisiert und durchgeführt. Damit erfüllt der LSFV eine der im Pachtvertrag für den ELK festgelegten Verpflichtungen, ohne deren Akzeptanz eine weitere Anpachtung des Gewässers nicht möglich gewesen wäre.

 

Neben der Sammelung von Daten, um einen ersten Einblick in die Artenzusammensetzung und die Altersstruktur der Fischgemeinschaft zu erhalten, war es Ziel der durchgeführten Arbeiten eine geeignete Kombination von Fanggeräten zu finden, die sich unter den speziellen Bedingungen im Elbe-Lübeck-Kanal gut einsetzen lässt und möglichst repräsentative Ergebnisse liefert. Gefischt wurde mit einem leistungsstarken, generatorgetriebenen Elektrofischfanggerät, mit Stellnetzen unterschiedlicher Maschenweite, mit einem engmaschigen Zugnetz sowie mit Reusen unterschiedlicher Bauart. Als am geeignetsten stellte sich die elektrische Uferrandbefischung mit gleichzeitig parallel zum Ufer gestelltem Stellnetz heraus. In jeder Stauhaltung des ELK wurden an mindestens drei Stationen jeweils 150 m Uferstrecke auf diese Weise befischt. Die verwendeten Stellnetze bestanden aus drei verschiedenen Blättern mit den Maschenweiten 32 mm, 60 mm und 80 mm. Weiterhin wurde in jeder Stauhaltung mindestens ein Multimaschenstellnetz über Nacht ausgebracht. In diesen Netzen betrugen die Maschenweiten 10 mm, 36 mm und 60 mm. Zugnetz und Reusen wurden nur in einzelnen Stauhaltungen eingesetzt. Aufgrund des nahezu kastenförmigen Gewässerquerschnitts und der durchgehenden Ufersicherung mit Unterwasserpfahlreihen oder steilen Steinschüttungen aus groben Blocksteinen ließen sich mit diesen Fanggeräten keine guten Ergebnisse erzielen, so dass sie in Zukunft nicht mehr im Rahmen von Standardbefischungen eingesetzt werden sollen.

Das Präsidium des Landessportfischerverbandes Schleswig-Holstein hat gestern (Montag, 8. August) seine Sommerpause beendet. Hier erfahren Sie das Neueste aus der jüngsten Präsidiumssitzung. Reihen Sie sich in die gut informierte Anglerschaft ein und geben Sie den Inhalt dieses Newsletters einfach an befreundete Anglerinnen und Angler aus Ihrem Verein weiter, damit alle gut informiert sind:

Der neue LSFV-Leitfaden zur Vorbereitung auf die Fischereischeinprüfung ist fast fertig. Der LSFV hat das Werk von Bernd und Frederik Stracke übernommen, das mit Erfolg im Kreisverband Schleswig-Flensburg eingesetzt wird, und mit Änderungen für den landesweiten Gebrauch versehen. Der neue Leitfaden ist keine wissenschaftliche Ausarbeitung. Er soll vielmehr ein Leitfaden für alle LSFV-Angler im Land werden. Darin enthalten sind nicht nur alle 400 Fragen für die Prüfung und das schleswig-holsteinische Fischereirecht, sondern auch die Anschriften der im LSFV organisierten Kreisverbände mit den Angelvereinen. Grundlage wird die Liste im LSFV-Internet sein. Veränderungen sollten dem LSFV umgehend gemeldet werden, insbesondere neue Vorstandsbesetzungen und Internet-Adressen (Telefon 0431/676818).

Rendsburg/Lütjenburg – Einen Scheck über 3.000 Euro überreichte der Präsident des Landessport-fischerverbandes (LSFV) Schleswig-Holstein, Ernst Labbow (Plön), kürzlich an den Leiter des SOS-Kinderdorfes in Lütjenburg, Andreas Kimpel. Das Geld war der Erlös einer Tombola, die der LSFV beim 7. Bundesländerhegefischen am Nord-Ostsee-Kanal bei Rendsburg veranstaltete.

Als Ehrengast stellte Andreas Kimpel die SOS-Kinderdörfer im Allgemeinen und seine Einrichtung, das SOS-Kinderdorf in Lütjenburg im Speziellen vor. Die knapp 150 Angler und ihre Gäste aus allen Teilen Deutschlands waren über das beispielhaft positive Wirken dieser Kinderhilfe sehr angetan. Deshalb kauften sie bereitwillig die Lose aus der Tombola, deren Ertrag komplett an das Kinderhilfswerk gehen sollte. Die Preise waren alle von Firmen, Angelläden und Privatpersonen gespendet worden. Nachdem alle Lose verkauft worden waren, übergab Ernst Labbow den übergroßen Scheck an eien vor Freude strahlenden Andreas Kimpel.

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