Unter "Jugendtermine" und "Verbandstermine" stehen Einladungen zu Jugendveranstaltungen als Dateien zur Verfügung.

Kontakte zum LANU wurden ausgebaut

Das Präsidium des Landessportfischerverbandes Schleswig-Holstein hat seine Kontakte zum Landesamt für Natur und Umwelt (LANU) ausgebaut. Die jüngste Sitzung fand dort auf Einladung von LANU-Direktor Wolfgang Vogel statt, der die neue Struktur der Behörde zum 1. Januar 2009 erläuterte. Mehr wird dazu im neuen Angler-Forum und demnächst auch hier im Internet zu lesen sein.

Rückzug aus der AFGN

Die Norddeutschen Anglerverbände haben vereinbart, sich aus der Trägerschaft der Arbeitsgemeinschaft für Fischarten- und Gewässerschutz in Norddeutschland (AFGN) zum 31. Dezember 2008 zurück zu ziehen. Die Verbandsvertreter wollen sich stattdessen mindestens einmal im Jahr zu den Themen des länderübergreifenden und internationalen Fischarten und Gewässerschutzes zu treffen. Das nächste Treffen findet 2009 in Hamburg statt. Die AFGN war zuletzt von acht Landessportfischerverbänden – darunter auch Schleswig-Holstein – getragen worden und wurde 1986 gegründet.

Gespräch bei Ministerpräsident Peter Harry Carstensen

LSFV-Präsident Ernst Labbow sowie die Geschäftsführer Dr. Dieter Bohn und Robert Vollborn waren im Oktober zu einem Gespräch bei Ministerpräsident Peter Harry Carstensen geladen. Dabei ging es unter anderem um die Frage der besseren Zusammenarbeit zwischen dem LSFV und dem Landesanglerverband Schleswig-Holstein des Deutschen Anglerverbandes. Die Frage der Annäherung beider Verbände wird derzeit auf Bundesebene diskutiert. Ministerpräsident Carstensen hat dazu weitreichende Unterstützung angeboten, weil ihm die Zusammenarbeit aller Angler noch eine Herzensangelegenheit aus seiner Zeit als Präsident des Deutschen Fischereiverbandes sei.

Das Themal "Aal" bestimmt die nächsten Monate

VDSF-Präsident Peter Mohnert hat den LSFV Schleswig-Holstein darauf aufmerksam gemacht, dass das Thema Aal die Diskussion der nächsten Monate bestimmen wird. Die EU wolle aufgrund der schlechten Aalbestände eingreifen und kündigte ein „sehr viel härteres Vorgehen als bisher“ an. Mohnert wolle sich dafür einsetzen, dass die Belastungen für die Angler in Deutschland so gering wie möglich ausfallen. Anderenfalls wäre sicherlich zu erwarten, dass sich die Angler aus den diversen Besatzprojekten zurückziehen. Und damit würde dem Aalbestand mehr Schaden als Nutzen zugefügt. Angedacht seien ein Mindestmaß von 45 Zentimeter, eine Begrenzung der Fangmenge, eine Schonzeit bis hin zu einem generellen Fangverbot auf Aal.

LSFV-Geschäftsführer Robert Vollborn führte aus, dass wir angesichts der Vielzahl an weiteren, wesentlich schwerwiegenderen negativen Einflüssen auf den Bestand des Europäischen Aals (Klimaveränderungen, Glasaalfischerei, Kormorane, Kleine Wasserkraftanlagen, …) derartige Einschränkungen der Angelfischerei auf keinen Fall akzeptieren. In der anschließenden Diskussion wurde etwa ein Verbot von Aalschnüren als hinnehmbar bezeichnet. Unbedingt unterbunden werden müssen die Glasaalfischerei sowie die tonnenweise Vernichtung von Aalen in Kraftwerken.

Veranstaltung zur Biodiversität mit Umweltminister von Boetticher

Vizepräsident Peter Heldt berichtete von einer Veranstaltung zum Thema „Biodiversität“ mit Umweltminister Dr. Christian von Boetticher. Der Minister habe sich hier wie gewohnt als äußerst kompetenter Gesprächspartner erwiesen. Bezeichnend sei gewesen, dass andere Verbände trotz der thematisierten Artenvielfalt einen sehr eingeengten Blick auf nur einzelne Arten oder Lebensräume werfen.

Gerichtliche Mahnverfahren drohen wegen schlechter Zahlungsmoral

Vizepräsident Gerd Schümann wies auf eine neue Praxis in der LSFV-Geschäftsstelle beim Einzug von Forderungen hin. Im Falle von Zahlungsrückständen beim LSFV würde nach Ablauf der Zahlungsfrist sowie einer Mahnung nun ohne weitere Ankündigung ein gerichtliches Mahnverfahren beantragt. Der LSFV bedauert die Vorgehensweise, sieht sich aber im Falle schlechter Zahlungsmoral und aus Solidarität zu den pünktlich zahlenden Vereinen zu dieser Vorgehensweise gezwungen.

Bearbeitung der Lehr- und Prüfungsordnung

Vizepräsident Boie Lorenz berichtete über die Bearbeitung der Lehr- und Prüfungsordnung und des Leitfadens, der gerade in der 3. Auflage erschienen ist und laufend verbessert wird. Auch über die Prüfungsfragen und insbesondere die zur Auswahl stehenden Antworten, von denen nur eine die Richtige ist, müsse gesprochen werden. In Zusammenarbeit mit den Vereinen vor Ort und zur eventuellen Mitgliederwerbung könne auch an die Prüfung anschließend eine praktische Unterweisung angeboten werden.

60 Teilnehmer beim LSFV Brandungsangeln

Vizepräsident Andreas Sager berichtete von LSFV-Brandungsangeln mit seinen rund 60 Teilnehmern. Der größte Dorsch sei 75 Zentimeter lang gewesen, der größte Plattfisch hatte stolze 45 Zentimeter. Die nächste LSFV-Sportwartetagung soll Anfang Februar 2009 im Vereinshaus des Kreisverbandes Neumünster am Einfelder See stattfinden. Geplant ist, dass zwischen 10 und 12 Uhr der Lehrgang zur Verlängerung der Schiedsrichter-Lizenzen und danach die Sportwartetagung stattfinden. Thema 2009 soll Brandungs- und Meeresfischen sein.

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