Nicht viele Jugendliche hatten bereits das große Glück, eine Meerforelle oder gar einen
Lachs in unseren Fließgewässern zu fangen. Der heutige Besuch in der
Meerforellenbrutanlage des LSFV Schleswig-Holstein sollte ein erster Schritt
sein, unsere Anglerjugend praxisnah über die Lebenshintergründe der
Wanderfische zu informieren und ihnen gleichzeitig zeigen, warum solche Fänge
in hiesigen Gewässern keineswegs selbstverständlich und alltäglich sind! Der
Arbeitsaufwand, der von einem relativ kleinen Personenkreis in den letzten
Jahrzehnten für die Wiedereinbürgerung der Wandersalmoniden geleistet wurde,
ist einfach enorm und man muss sich schon vor Ort überzeugen, um ihn wenigstens
annähernd einschätzen zu können.
Aufruf zur Demonstration am 20. März 2010, 15.00 Uhr,
Münsterplatz, 89073 Ulm
Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg ruft auf zur
Teilnahme an einer Demonstration gegen den maßlosen Kormoranschutz durch NABU
und LBV.
Am Samstag, den 20. März 2010 werden wir unter dem Motto
"Das Schweigen hat ein Ende - Fischer halten nichts vom
Kormoranschutz!" auf die Straße gehen.
Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Münsterplatz in Ulm.
Auf der Kundgebung am Münsterplatz werden sprechen:
P. Mohnert (Präsident VDSF),
Dr. C. Proske (Präsident VDBI), G. Riegger (Vizepräsident LFV Baden-Württemberg), Vertreter der Fischereiverbände aus Frankreich, Schweiz
und Bayern
In Deutschland geht es gut voran mit dem Zusammenschluß - in Schleswig-Holstein nicht.
Nach einem Pressebericht hat sich der LAV-Präsident Stockfleth am Montag dagegen ausgesprochen, schon jetzt ein konkretes Datum für den Zusammenschluss zu benennen. Der VDSF habe sich diesbezüglich unter Druck gesetzt und 2011 als Fusionsjahr ins Auge gefasst. Der Deutsche Anglerverband unterschreibe das noch nicht. Beabsichtigt sei lediglich ein Zusammenschluss auf Bundesebene. Die Selbstständigkeit der Landesverbände beider Vereine soll nicht berührt werden.
Herr Stockfleth verkennt dabei, daß der Vorschlag, die Vereinigung bis 2011 zu vollziehen, vom DAV - LV Berlin kam und ausnahmslos alle anwesenden Präsidenten bzw. deren Bevollmächtigte aus DAV und VDSF haben dies einstimmig beschlossen. Das waren die Vertreter von etwa 90% der deutschen organisierten Anglerschaft.
Der LSFV muß daher auf diesen unverständlichen Bremsversuch reagieren und hat folgende Erklärung veröffentlicht:
Zur Kontrolle von Fischwanderungen im Bereich der alten und neuen Fischaufstiege in der Staustufe Geesthacht wurden Fische veschiedener Arten mit Sendern ausgestattet. Diese Sender sind glasummantelt, 3,9 mm dick und 23 mm oder 32 mm lang. Alle Sender tragen einen eindeutigen Nummerncode. Da die Sender von aussen nicht sichbar sind, werden sie erst beim Ausnehmen des Fisches festgestellt werden können. Wenn Sie eine Marke finden, senden Sie sie bitte an:
Institut für angewandte Ökologie,
Neustädter Weg 25, 36320 Kirtorf-Wahlen, Tel.: 0 66 92/60 44
Mithilfe erwünscht
Markierung von abwandernden Aalen in Ostsee und Schwentine
Im Laufe des Projektes „Quantifizierung der Sterblichkeit von Aalen in deutschen Binnengewässern“ am IFM-GEOMAR werden Gelbaale und Blankaale aus der Schwentine und der Ostsee mit sog. Data Storage Tags (DST) ausgestattet (siehe Foto 1). Diese in die Bauchhöhle implantierten Datenlogger zeichnen kontinuierlich Temperatur und Druck (entsprechend der Tauchtiefe) auf und sollen helfen mehr über das Wanderverhalten der Aale zu erfahren. Um die Daten auszulesen, sind wir auf den Wiederfang der markierten Aale durch Angler und Berufsfischer angewiesen.