Markierung von Elbe-Fischen

Finderlohn von 20,- € für jede gefundene Marke

Zur Kontrolle von Fischwanderungen im Bereich der alten und neuen Fischaufstiege in der Staustufe Geesthacht wurden Fische veschiedener Arten mit Sendern ausgestattet. Diese Sender sind glasummantelt, 3,9 mm dick und 23 mm oder 32 mm lang. Alle Sender tragen einen eindeutigen Nummerncode. Da die Sender von aussen nicht sichbar sind, werden sie erst beim Ausnehmen des Fisches festgestellt werden können. Wenn Sie eine Marke finden, senden Sie sie bitte an:

Institut für angewandte Ökologie,  Neustädter Weg 25,  36320 Kirtorf-Wahlen, Tel.: 0 66 92/60 44

 

Schildbürgerstreich im Kreis Plön?

Mit dem Herbst und den ersten kalten Tagen des Jahres beginnt für die Angler in Schleswig-Holstein die Zeit des Meeresfischens an Nord- und Ostsee. Im Kreis Plön allerdings rätseln die Angler über einen Schildbürgerstreich. Hier stoßen sie in einem etwa zwei Kilometer langen Strandabschnitt im Bereich des Naturschutzgebietes „Kleiner Binnensee und angrenzende Salzwiesen" in der Gemeinde Behrensdorf auf Angelverbotsschilder.

Das ist auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches: Durchaus können in Naturschutzgebieten auch mal einzelne Flächen für Angler gesperrt werden. Dennoch spricht der Präsident des Landessportfischerverbandes (LSFV) Schleswig-Holstein, Peter Heldt, von einem „ebenso unglaublichen, wie einmaligen Vorgang" im Angelland Schleswig-Holstein. Denn: Eigentlich ist das Angeln in diesem Schutzgebiet gar nicht verboten, sondern ausdrücklich von ausgewiesenen Plätzen aus erlaubt. Peter Heldt: „Der Kreis Plön unterlässt es nur, diese Angelplätze einzurichten, und hebelt so die Erlaubnis wieder aus. Ein entsprechender Antrag des LSFV wurde abgelehnt.

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Größter Lachs?

Bei einer aktuellen Befischung auf Forellen- und Lachslaichfische konnten in der neu gestalteten Stör neben Meerforellen auch mächtige Lachse gefangen werden, 4 Männchen und 4 Weibchen. Die Weibchen hatten restlos abgelaicht, wahrscheinlich in den neuen Kiesstrecken der mittleren Stör.

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Bauinformation des WSA Kiel-Holtenau

Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau

Erneuerung der Weichendalben des NOK in den Kanalweichen Königsförde, Audorf, Rade und Schülp

Der im letzten Jahr in der Kanalweiche Groß Nordsee sowie im Nord- und Binnenhafen Kiel mit Erfolg begonnene Ersatz stark geschädigter und verwitterter Holzbündeldalben durch speziell gefenderte Stahlrohre wird ab Anfang November 2009 in den Kanalweichen Königsförde und Audorf fortgesetzt.

In der Kanalweiche Königsförde wurden im November 2008 bereits fünf Weichendalben der neuen Bauart gerammt. In dem jetzt anlaufenden Bauabschnitt werden nun die restlichen insgesamt 44 Stück 16-pfähligen Holzbündeldalben durch 35 Stahldalben mit Kunststoff- und Elastomerfenderung ersetzt.

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Kormoran ist "Vogel des Jahres 2010"

Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern haben den Kormoran zum „Vogel des Jahres 2010" gewählt. Die beiden Verbände wollen sich damit „offensiv für den Schutz des Kormorans einsetzen, der nach seiner Rückkehr an deutsche Seen, Flüsse und Küsten wieder zu tausenden geschossen und vertrieben werde".

Beide Verbände vertreten die Auffassung, daß die jahrzehntelange Abwesenheit des Kormorans (Phalacrocorax carbo) aus Deutschland das Ergebnis intensiver Verfolgung durch Fischer und Angler sei und erst nach konsequentem Schutz durch die EG-Vogelschutzrichtlinie lebten in Deutschland heute wieder rund 24.000 Brutpaare, davon mehr als die Hälfte in großen Kolonien nahe der Küste. Die Rückkehr des Kormorans sei ein Erfolg für den Vogelschutz.

Bedenken wegen massiver wirtschaftlicher Schäden und der Bedrohung von Fischarten, die ihrerseits ebenfalls artenschutzrechtlich geschützt sind, werden nicht zugelassen.

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Mithilfe erwünscht

Markierung von abwandernden Aalen in Ostsee und Schwentine

Im Laufe des Projektes „Quantifizierung der Sterblichkeit von Aalen in deutschen Binnengewässern“ am IFM-GEOMAR werden Gelbaale und Blankaale aus der Schwentine und der Ostsee mit sog. Data Storage Tags (DST) ausgestattet (siehe Foto 1). Diese in die Bauchhöhle implantierten Datenlogger zeichnen kontinuierlich Temperatur und Druck (entsprechend der Tauchtiefe) auf und sollen helfen mehr über das Wanderverhalten der Aale zu erfahren. Um die Daten auszulesen, sind wir auf den Wiederfang der markierten Aale durch Angler und Berufsfischer angewiesen.

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